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New Work, New Life, New Balance
Herausforderungen und Chancen für das Büro im „Next Normal“

Hybride Arbeitsmodelle und digitale Meetings haben sich während der Pandemie rasant etabliert. Dennoch bleibt das Büro Ort der Begegnung. Denn was uns bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden und digitalen Zusammenkommen am meisten fehlt, ist der direkte Kontakt zu unseren Kolleg:innen. 

Wie aber müssen Unternehmen ihre Arbeitswelten verändern, damit sie auch in Zukunft attraktiver Heimathafen" für Mitarbeiter bleiben? Darüber sprachen wir gemeinsam mit der DAL Bautec Baumanagement und Beratung GmbH in unserer Online-Veranstaltung New Work, New Life, New Balance". Die Ergebnisse zu den Fragen, die wir während des Events an die zahlreichen Teilnehmer gestellt haben, belegen, was wir im Austausch mit unseren Partnern bereits beobachten konnten: Eine flexible Raumnutzung, neue Orte für Kollaboration und eine erlebbare Unternehmenskultur werden noch wichtiger und sind zugleich die größten Herausforderungen. 

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Hybride Arbeitsmodelle sind Teil von „The Next Normal"

Ein Großteil der Teilnehmer:innen antwortete auf die Frage „Wo arbeiten Sie lieber?" mit: im Wechsel zwischen Homeoffice und Büro. Der wird auch in Zukunft möglich sein: Zwar lief die pandemiebedingte Homeoffice-Pflicht zum 30. Juni aus, die meisten Unternehmen bieten aber nach wie vor die Möglichkeit, zwischen Heimarbeit und Präsenzzeit zu wechseln - das 3:2 - Modell, mit drei Tagen Büro und zweien im Homeoffice, liegt im Trend. Oder, um noch einen Schritt weiterzugehen: Hybride Arbeitsmodelle sind längst kein Bonus-Angebot von besonders mitarbeiterfreundlichen Arbeitgebern mehr, sondern Teil von „The Next Normal" nach Covid-19. 

Arbeitsweisen haben sich dadurch verschoben: Während Fokusarbeit bevorzugt zu Hause stattfindet, gehen wir ins Büro, um uns mit den Kolleg:innen auszutauschen - in Workshops, Kleingruppen, aber auch, um in Kontakt zu bleiben. In den Unternehmensräumen sind wir keine Schreibtischtäter:innen, sondern Teamworker:innen. Deswegen ändern sich auch die Anforderungen an die Arbeitswelten. Offene, multifunktionale Räume, in denen Kollaboration stattfinden kann, haben enorm an Bedeutung gewonnen - 80% der Ideen im Unternehmen entstehen im Austausch miteinander. 

neue Arbeitswelten: Flexible Multispaces von bkp fördern Kommunikation und Austausch bei der Gothaer

Desksharing und modulare Raumsysteme für mehr Flexibilität 

Gleichzeitig müssen sich Unternehmen die Frage stellen, wie sie vorhandene Flächen effizient nutzen können. Werden sie zugunsten von mehr Austausch und Kommunikation umgestaltet, bedarf es nach wie vor Orte für Rückzug und Einzelarbeit für diejenigen, die auch dafür gerne ins Büro kommen. Mithilfe von Desksharing können auf kleineren Flächen verschiedene Arbeitssituationen kreiert werden. Das ist kosteneffizient und bietet Unternehmen wie auch Mitarbeitenden ein hohes Maß an Flexibilität. 

Und die ist in Zukunft sowieso gefragt, um auf Veränderung reagieren zu können. Allein in den letzten fünf Jahren ist die technische Entwicklung so schnell vorangeschritten wie in den 50 davor. Um dem Fortschritt aus räumlicher Perspektive auch in den nächsten Jahren standzuhalten, sind flexible Strukturen unverzichtbar. In modularen Systemen wie bei der Gothaer in Köln können dank verschiebbarer Elemente jederzeit Räume getrennt und zusammengelegt werden - je nachdem, was die Arbeitssituation gerade erfordert. 

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Unternehmenskultur räumlich erlebbar machen

Eine weitere Herausforderung für Arbeitgeber ist die Entwicklung einer modernen Unternehmenskultur, die in den Arbeitswelten erlebbar wird. Das bestätigten mehr als 60% der Veranstaltungsteilnehmer. Eine klare, „echte" Mission und Vision wird zum wichtigsten „Kulturgut" von Unternehmen. Denn Authentizität wünschen sich sowohl Kund:innen als auch Mitarbeitende. Diese über die Unternehmenskultur zu vermitteln, muss bei der Gestaltung von neuen Arbeitswelten immer mitgedacht werden. Deswegen entwickeln wir in unserem 360°- Ansatz zunächst in gemeinsamen Workshops eine Idee dafür, wie ein Unternehmen wahrgenommen werden möchte. Daraus leiten wir die weiteren Prozesse, Strukturen und identitätsstiftenden Elemente ab, die wir anschließend räumlich realisieren. 

Bei der Teekanne in Düsseldorf konnten wir so im engen Austausch mit den Entscheidern eine Arbeitsumgebung schaffen, die die lange Historie des Traditionsunternehmens erlebbar macht - in Wandzitaten der Gründer oder in großflächigen Motiven auf Glas. Ein echter Gegenpol zur schnellen, digitalen Welt, der Identifikation schafft und den Mitarbeiter:innen beim Betreten des Unternehmens immer wieder vergegenwärtigt, warum sie genau hier arbeiten und nicht an einem anderen, beliebig austauschbaren Ort. 

Wichtig ist für uns dabei immer, verschiedene Blickwinkel einzunehmen - sowohl von jenen, die auf eine große Erfahrung in ihrem Job zurückgreifen können, als auch derer, die gerade erst Fuß fassen oder noch den Weg ins Unternehmen finden müssen. Deswegen sind wir stetig im Austausch sowohl mit Mitarbeitenden des Unternehmens als auch mit Hochschulen und Studierenden, die ihre ganz eigenen Erwartungen an Arbeitswelten mitbringen. Unser Credo lautet: Wir arbeiten mit Menschen für Menschen und gestalten mit ihnen gemeinsam ihre individuellen Arbeitswelten von morgen. 

Windrad

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