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Strategie, Consulting und Change aus einer Hand

Bevor ein Quadratmeter neu geplant wurde, stand der strategische Dialog: In einem gemeinsamen Strategieworkshop mit der Führungsebene wurden Ziele, Wünsche und Leitplanken für den Campus definiert. Darauf aufbauend moderierte bkp Mitarbeiterworkshops in verschiedenen Gruppen, um Arbeitsweisen, Bedürfnisse und Potenziale aus dem Team heraus zu verstehen.

Das Ergebnis ist ein abgestimmtes Raumprogramm, das in iterativen Feedbackrunden mit einer feinjustierten Belegungsplanung hinterlegt wurde. Parallel begleitete bkp den Change-Prozess – von Multiplikatorengruppen bis zur Verabschiedung des Gestaltungskonzepts – und sorgte so für eine hohe Akzeptanz im Unternehmen. Ein wichtiges Ziel: Anreize schaffen, wieder häufiger ins Büro zu kommen und das Homeoffice bewusst mit einem qualitativ hochwertigen Campus zu ergänzen.

Architektur als Bild der Unternehmenskultur

Kern der architektonischen Idee ist der Pixel – der kleinste Baustein eines Bildes, der erst im Zusammenspiel mit vielen anderen seine volle Wirkung entfaltet. bkp überträgt dieses Prinzip konsequent in den Raum: Einzelne „Pixel“ bilden Module mit klar definierten Funktionen – etwa Teamwork-Module für konzentrierte Zusammenarbeit oder Community-Module für Austausch und Begegnung. In ihrer Summe ergeben diese Einheiten ein architektonisches Gesamtbild, das für Zusammenarbeit, Vielfalt und gemeinsame Wertschöpfung steht.

Der Campus wird so zu einem räumlichen Abbild der Arbeitsweise des Unternehmens: Projekte entstehen im Zusammenspiel vieler Talente, Disziplinen und Perspektiven. Architektur und Innenarchitektur greifen ineinander und übersetzen diesen Gedanken in klare, zeitlose und zukunftsfähige Räume – von fokussierten Arbeitszonen bis hin zu offenen Treffpunkten für schnelle Abstimmungen und informellen Austausch.

Nachhaltigkeit modular gedacht

Der Neubau ist in modularer Holzrahmenbauweise geplant – eine bewusste Entscheidung für nachhaltige Architektur mit strategischem Mehrwert. Holz als nachwachsender Rohstoff bindet CO₂, sorgt für ein angenehmes Raumklima und ermöglicht durch den hohen Vorfertigungsgrad eine deutlich verkürzte Bauzeit. Gleichzeitig schafft die Konstruktion die Grundlage für einen hohen Dämmstandard und damit für energieeffizientes Arbeiten im Alltag.

Die Module sind so konzipiert, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus vollständig demontier- und recycelbar bleiben. Ergänzt wird das nachhaltige Konzept durch eine gezielte Fassadenbegrünung, die nicht nur zur ökologischen Qualität beiträgt, sondern auch das äußere Erscheinungsbild des Campus prägt. Nachhaltigkeit wird damit nicht als Zusatz verstanden, sondern als integraler Bestandteil der architektonischen Systematik – heute geplant, damit der Campus morgen bestehen kann.

Flexibilität für wachsende Produktwelten

Die Anforderungen an Medien- und Content-Produktion verändern sich schnell – Teams wachsen, Projekte werden komplexer, neue Formate entstehen. Genau dafür ist der Neubau als modularer Baukörper konzipiert, der in einer kompakten Ausgangsvariante startet und bei Bedarf schrittweise erweitert werden kann. Die „Pixel“-Logik zahlt sich hier doppelt aus: Jedes Modul bringt eine definierte Funktion ein, zugleich bleibt der Gesamtcampus flexibel und skalierbar.

Diese Flexibilität setzt sich im Inneren fort: Räume lassen sich je nach Projektlage neu konfigurieren, Arbeitsflächen werden bedarfsgerecht belegt, und verschiedene Zonen bilden ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Fokus, Kollaboration und Community. So entsteht eine Arbeitsumgebung, die mit den Anforderungen der Produktwelten mitwächst – statt sie auszubremsen.

Ein Campus, der Produktwelten erlebbar macht

Am Ende steht ein Campus-Konzept, das weit über die reine Flächenoptimierung hinausgeht. Architektur, Innenarchitektur und Consulting greifen ineinander und schaffen eine Arbeitswelt, in der das Unternehmen seine Produktwelten nicht nur entwickelt, sondern auch räumlich erleben kann.

Die Idee des Pixels wird so zum Sinnbild für das gesamte Projekt: Viele einzelne Talente, Teams und Module fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen – einem „Home of Media“, das als Positionierung Identität stiftet, Zusammenarbeit stärkt und die Basis für effiziente, zukunftsfähige Prozesse in der Produktkommunikation legt.

bkp Leistungen

Diese Leistungen waren Teil des Projekts:

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