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German Design Award 2026

Zwei bkp Projekte ausgezeichnet

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bkp ausgezeichnet für Architektur & Arbeitswelten

Gute Gestaltung entfaltet ihre Qualität dort, wo sie Wirkung zeigt. Wo Räume nicht nur funktionieren, sondern Orientierung geben und Veränderung ermöglichen. Der German Design Award 2026 würdigt genau diesen Anspruch.

Mit der Pilotfläche der Stadtverwaltung Duisburg und der neuen Arbeitswelt der GWG Wuppertal werden in diesem Jahr zwei Projekte von bkp als „Winner“ in der Kategorie Excellent Architecture – Interior Architecture Public ausgezeichnet. Beide Arbeiten stehen exemplarisch für lebendige, identitätsstiftende Arbeitsräume, in denen moderner Zusammenarbeit und kultureller Wandel räumlich erlebbar werden. So wird die Leitidee „Building Better Worlds“ im gebauten Raum konkret sichtbar.

Pilotfläche Stadtverwaltung Duisburg

Die rund 440 Quadratmeter große Pilotfläche in zentraler Lage zeigt, wie Verwaltung neu gedacht werden kann. Ein modular aufgebautes, offen zoniertes Raumkonzept mit drei Nutzungsbereichen – Open Space für Zusammenarbeit, Coffeepoint für Gemeinschaft und Rückzugszonen für konzentriertes Arbeiten – ermöglicht flexible Arbeitsweisen.

Gestalterisch greift das Design den industriellen Charakter des Duisburger Binnenhafens auf, kombiniert robuste Bestandsstrukturen mit viel Tageslicht und wandelbarer Möblierung. Die partizipativ entwickelte Arbeitsumgebung fördert Offenheit, Motivation und kulturellen Wandel und dient als Testfeld für ein zukünftiges Verwaltungsgebäude der Stadt.

Die Jury hebt hervor, dass Offenheit und Wandel räumlich spürbar werden und das Zusammenspiel aus industrieller Ästhetik, flexibler Möblierung und klar strukturierten Zonen eine identitätsstiftende Arbeitsumgebung auf höchstem gestalterischen und konzeptionellen Niveau schafft. Damit setzt die Stadt Duisburg ein starkes Signal für zeitgemäße, öffentliche Innenräume.

Neue Arbeitswelt GWG Wuppertal

Gemeinsam mit bkp hat die GWG Wuppertal rund 1.300 Quadratmeter veraltete Bürofläche in eine zukunftsweisende Arbeitswelt transformiert. Inspiriert vom Quartiersgedanken, lebenswerte Nachbarschaften zuschaffen, bietet das Büro vielfältige Räume zum Arbeiten, Begegnen und Wohlfühlen.

Ein zentraler Coffeepoint, offene Zonen und modulare Lounges fördern Austausch und Identifikation der Mitarbeitenden, während ergonomische Arbeitsplätze, Tageslicht und Transparenz Gemeinschaft und urbane Zugehörigkeit stärken. Zielgruppenorientierte Beratungsräume und eine offene Kundenhalle schaffen zudem ein besonderes Erlebnis für Kundinnen und Kunden. Sie erleben nun eine Umgebung mit hoher Aufenthaltsqualität – keine standardisierten Büros, sondern Räume, die ihrer Lebensrealität entsprechen und Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen.

Die Jury beschreibt den zentralen, marktplatzartigen Bereich als einprägsame, identitätsstiftende Mitte und lobt die präzise abgestimmten Raum- und Nutzungskonzepte, die harmonische Materialität und die hohe Flexibilität. Die menschenzentrierte Innenarchitektur beeindruckt nachhaltig und zeigt in jeder Facette ein Niveau, das der Auszeichnung gerecht wird.

Arbeitswelten, die Wandel möglich machen

Beide ausgezeichneten Projekte zeigen, wie Architektur zum aktiven Treiber von Veränderung wird. Sie machen deutlich, dass Arbeitsräume dann ihre volle Kraft entfalten, wenn sie Strategie, Kultur und Alltag miteinander verbinden. Die Auszeichnung bestätigt diesen Anspruch und versteht sich zugleich als Ansporn, auch künftig Räume zu gestalten, die Haltung zeigen, Identität stiften und Menschen in ihrer täglichen Arbeit unterstützen. So entsteht Architektur, die nicht nur auf aktuelle Anforderungen reagiert, sondern Zukunft mitgestaltet.

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