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bkp im New Work Chat Podcast

Warum New Work nicht mit Möbeln beginnt, sondern mit den Menschen

Marie Seliger vor einer silbernen modernen Browand.Marie Seliger vor einer silbernen modernen Browand.

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Marie Seliger

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Management Team

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New Work beginnt beim Menschen

Wie entstehen Arbeitswelten, die nicht nur gut aussehen, sondern Kultur, Zusammenarbeit und Wohlbefinden nachhaltig stärken? Darüber spricht Marie Seliger, Head of Consulting and Transformation bei bkp, im Podcast New Work Chat mit Host Gabriel Rath.

Erst verstehen, dann gestalten

Für bkp beginnt die Entwicklung einer neuen Arbeitswelt nicht mit einem Grundriss oder einer Möblierung. Zuerst geht es darum, die Menschen, ihre Anforderungen und die Kultur eines Unternehmens zu verstehen.

Marie erklärt im Gespräch, warum New Work kein Raumkonzept zum Überstülpen ist. Jede Organisation braucht eine Arbeitswelt, die zu ihren Aufgaben, Teams und Zielen passt. Deshalb entwickelt bkp gemeinsam mit den Beteiligten eine klare Vision für den Wandel und übersetzt diese anschließend in Räume, die Identifikation schaffen und Zusammenarbeit erleichtern.

Partizipation wird zum Raumkonzept

Als Beispiel für diese Haltung erzählt Marie im Gespräch von einem Projekt für das Bauunternehmen MFB in Meppen. Statt eines „Schuhkarton“-Verwaltungsbaus direkt an der Straße entstand durch einen strategischen Workshop und einen partizipativen Prozess ein Campus-Konzept, das die Herausforderungen Fachkräftemangel und Mitarbeitendenbindung ernst nimmt.

Das neue Gebäude nutzt die besondere Lage am Waldrand und erweitert die Verwaltung um Tiny Houses als Rückzugs- und Kollaborationsorte mitten in der Natur. Sichtbeton, Materialien aus der Baustellenwelt, Signalfarben und eine Mitarbeiterwand machen die Identität der Belegschaft sichtbar und schaffen einen Ort, an dem Beschäftigte „dort arbeiten, wo andere Urlaub machen“.

Arbeitswelten brauchen Flexibilität

Auch der Umgang mit hybrider Arbeit und digitalen Technologien ist Thema der Folge. Marie Seliger beschreibt, dass Arbeitsorte heute nicht mehr nach starren Anwesenheitsmodellen geplant werden können. Mitarbeitende nutzen das Büro anders als vor der Pandemie: als Ort für Austausch, gemeinsame Projektarbeit und persönliche Begegnungen. Konzentrierte Einzelarbeit findet dagegen häufig auch mobil oder im Homeoffice statt.

Gerade deshalb sollte das Büro einen erkennbaren Mehrwert bieten. Unterschiedliche Raumangebote für Fokusarbeit, Teamarbeit und informelle Begegnungen schaffen Möglichkeiten, die sich zu Hause oder digital nicht in gleicher Weise ergeben. So können persönliche Zusammenarbeit und digitale Möglichkeiten sinnvoll nebeneinander bestehen – und das Büro wird zu einem Ort, den Mitarbeitende bewusst für die jeweilige Aufgabe nutzen möchten.

Fazit: New Work als Haltung

New Work bedeutet für bkp vor allem eines: den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Mit Architektur, Innenarchitektur, Beratung und Beteiligung entstehen Räume, die mehr können als funktionieren – sie unterstützen Veränderung und machen Unternehmen zu besseren Orten.

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